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8. März 2010: 100 Jahre Internationaler Frauentag |
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Sonntag, 28. Februar 2010 um 19:47 Uhr |
Linke Gewerkschafter setzen auf Kampf ums Ganze Vielerorts in Deutschland finden anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März Veranstaltungen statt, in dessen Mittelpunkt die vollkommene Gleichstellung der Frauen steht.
Der Frauentag war im August 1910 auf Initiative der Kommunistin und überzeugten Frauenrechtlerin Clara Zetkin von der „Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz“ beschlossen worden, an der über 100 Frauen aus 17 Ländern teilnahmen. Während früher am Frauentag nicht nur für die Interessen des weiblichen Geschlechts und gegen dessen mehrfache Unterdrückung und Ausbeutung gestritten wurde, sondern gleichsam auch der Kampf gegen Krieg und Imperialismus thematisiert wurde, spielt letzteres heutztage nur noch vereinzelt eine Rolle.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) beispielsweise
bringt zum diesjährigen Internationalen Frauentag im Jahr der von der der früheren „rot-grünen“ Bundesregierung verbrochenen „Agenda 2010“ einzig das nichtssagende Motto „Kurs halten! Gleichstellung.“ hervor. Die Agendapolitik habe zu erheblichen Verwerfungen am Arbeitsmarkt geführt, heißt es seitens des DGB. „Immer mehr Frauen sind berufstätig, oft zu niedrigsten Löhnen, in unfreiwilliger Teilzeit, befristet oder in Minijobs. Gleichzeitig steigt die Bedeutung der Einkommen der Frauen für die Familien, denn prekäre Beschäftigung und Arbeitslosigkeit betreffen immer mehr auch Männer“, so die Gewerkschaft anlässlich des Feier- und Kampftages der Frauen weiter.
Hingegen rufen linke Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter dazu auf, den hundertsten Geburtstag des „Internationalen Frauentages“ in diesem Jahr zu nutzen, um anknüpfend an frühere Traditionen für eine Wochenarbeitszeit von 30 Stunden zu streiten und „eine breite gewerkschaftsübergreifende und gesellschaftliche Kampagne zu initieren“.
Während der Kampf für die Rechte der Frauen heutzutage auch von Kriegstreibern aller Couleur genutzt wird, um die völkerrechtswidrigen Kriege gegen den Irak und Afghanistan zu rechtfertigen und einen neuen gegen den Iran vorzubereiten, stellt sich die DKP entschlossen gegen diese Entwicklung. Im Andenken an Clara Zetkin und Rosa Luxemburg fordern wir die volle Gleichberechtigung der Frauen weltweit. Da Bomben keinen Frieden, sondern einzig noch mehr Hass und Gewalt mit sich bringen, dürfen individuelle Rechte niemals als Kriegsgrund akzeptiert werden. Wir fordern daher die politisch Verantwortlichen auf, sich endlich um die Gleichberechtigung von Frauen in Deutschland verdient zu machen, die Benachteiligungen von Frauen am Arbeitsmarkt einzustellen und gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu garantieren. Markus Bernhardt
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